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Seit gut zwei Jahren wurde wieder an der V 14 gearbeitet nach langem Stillstand.

Nun befinden wir uns in der Endphase der Aufarbeitung!

Es wurde die Bremsanlage überarbeitet, die komplette Luftanlage erneuert, die Elektrik überarbeitet, eine Vorheizung eingebaut bzw. der Kühlkreislauf des Motors überarbeitet und eine Neulackierung des Führerstandes wurde durchgeführt.

Es müssen jetzt nur noch die Fenster wieder eingebaut werden.

Leider hat sich rausgestellt, dass die Dieseleinspritzpumpe defekt ist, wahrscheinlich durch die lange Abstellzeit.

Diese ist jetzt extern zur Aufarbeitung gegeben worden.

Wir hoffen aber, dass die ersten Probefahrten noch dieses Jahr stattfinden können.

(Thomas Rudnik)

 




Zu den Bildern:

Am 4. September 2020 wurde der Neubaukessel auf den Lokrahmen aufgesetzt. Das ist ein entscheidender und notwendiger Arbeitsschritt, um den Rahmen vermessen zu können und somit am Fahrwerk der Lok weiterzuarbeiten. Für diesen Schritt wurde in den letzten Wochen die Stehkesselauflage aufgearbeitet sowie neue Gleitschuhe hergestellt. Des weiteren wurden Teile des Aschkastens erneuert und dieser wieder zusammengebaut, um ihn vor dem Aufsetzen mit dem Kessel zu verbinden. Zwar wurde der Kessel vor einigen Jahren schon mal zur Probe auf den Rahmen gesetzt, allerdings ohne den Aschkasten. Das hatte zu Folge, dass noch kleine Anpassungsarbeiten vor Ort erfolgen mussten. Kurze Zeit später hat der Kessel dann aber mit Aschkasten seinen endgültigen Platz auf dem Rahmen gefunden.

 

 

Allgemeine Arbeiten:

Die Vorbereitungen zum Vermessen des Rahmens laufen. So wurden in der letzten Zeit alle Achslagerführungen wieder fest mit dem Rahmen verbunden. Die Achsgabelstege sind fertig gefräst und ebenfalls eingebaut. Für diese Arbeiten wurden rund 60 Passschrauben angefertigt. Mehrere Knotenwinkel wurden mit neuen Blechen versehen und wieder vernietet. Die seitlichen Anschläge für die Bisselgestelle sind wieder am Rahmen befestigt. Etliche Bohrungen wurden für die Montage von Passschrauben aufwendig gebohrt und anschließend mit entsprechendem Werkzeug gerieben.

Die Hauptbauteile der Achslager wurden in einem Maschinenbauunternehmen in Lüdenscheid neu gefertigt, da die Substanz der alten Achslagergehäuse / Achslagerunterkästen so schlecht war, dass hier nur noch ein Neubau in Frage kam. Die Teile sind mittlerweile in Schierwaldenrath eingetroffen und warten auf ihren Einbau.

Zur Zeit wird der Ausgleich der Lok aufgearbeitet, wofür noch einige Rotgussbuchsen hergestellt werden müssen. Zeitgleich befindet sich die Konsole für den Steuerungsbock im Neubau. Diese Arbeiten werden voraussichtlich Ende Oktober abgeschlossen sein, um dann die Lokomotive mittels Hebebockanlage hochzuheben und auszurichten, um mit dem eigentlichen Vermessen starten zu können.

 




Auch in diesem Jahr konnten wir die Fotografen mit einem Frühzug erfreuen. Am Dieseltag den 03.10.2020 setzte sich die V11 noch in der Dämmerung vor den Zug und verließ den Bahnhof Schierwaldenrath gegen 7.30 Uhr. Neben Schein Ein. u. durchfahrtren, sowie das absetzten von Wagen in Birgden u. Gillrath wurde für viele verschiedene Motive gesorgt, die die Speicherkarten gefüllt haben.

(Mario Kühl)

 




Das Herbstfest bei der Selfkantbahn gehört traditionell dem historischen Güterverkehr und der regionalen Verkehrs- und Technikgeschichte.

Leider konnte unser Herbstfest in diesem Jahr nicht in gewohnter Form stattfinden. Trotzdem hatten sich ein paar Aussteller und auch Besucher auf den Weg nach Schierwaldenrath gemacht, um ein wenig "Normalität" in den Alltag zu bringen.

Im Gegensatz zu den anderen Jahren beschloss das Herbstfest im diesen Jahr nicht die Sommersaison, denn die Züge der Selfkantbahn verkehren noch bis zum 25. Oktober.

 




Seit Anfang September ist der Güterwagen nun im Besitz der Selfkantbahn.

Der Wagen stand im Bahnhof Dremmen (Kreis Heinsberg) und musste dort ,wegen Bahnhofsumbau, weg.

Auf einem Tieflader der Firma Wertz wurde er nach Schierwaldenrath transportiert und dort auf einem HSB Rollwagen abgestellt.

 




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