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Fahrzeuge in Wort und Bild
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Dampflok 5 "Regenwalde"
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Die Regenwalder Kleinbahn in Pommern wurde von der Stettiner Eisenbahnbau- und Betriebsgesellschaft Lenz & Co. als letzte Bahn des pommerschen Kleinbahnnetzes erbaut. Die Stammstrecke Daber - Labes (28 km) und ein Abzweig Meesow - Sallmow (7 km) gingen am 26.7.1896 in Betrieb, eine Verlängerung dieses Abzweiges über Sallmow hinaus nach Regenwalde (17,5 km) folgte am 18.11.1907. Durch den Bau der Regenwalder Kleinbahn entstand ein zusammenhängendes Meterspurnetz von immerhin 480 km Länge, bestehend aus Greifenberger, Kolberger, Regenwalder und Saatziger Kleinbahn.
Lenz & Co. bestellte einen Großteil der Dampflokomotiven bei der Stettiner Lokomotivfabrik Vulcan. Auch in der Folgezeit, als Lenz bei vielen Bahnen die Betriebsführung abgegeben hatte, lieferte Vulcan eine größere Anzahl Dampflokomotiven an die Kleinbahnen in Pommern.
Mit der Lieferung zweier Tenderloks der Gattung 1'C1'h2t an die Greifenberger Kleinbahn stellte Vulcan 1928 als Folge der Weltwirtschaftskrise den Lokomotivbau ein. Den Lokomotivbau übernahm die Berliner Lokomotivfabrik Borsig. Borsig lieferte daher auch 1930 zwei Nachbauten dieser Vulcan-Loks in der Ausführung als Heißdampfloks an die Kolberger und die Regenwalder Kleinbahn (Fabriknummern 12249 und 12250). Die Lok mit der Fabriknummer 12250 wurde am 24.4.1930 an die Regenwalder Kleinbahn ausgeliefert und erhielt die Betriebsnummer 5c.
1945 fielen die östlich der Oder gelegenen Gebiete Pommerns an Polen. Die Lok 5c wurde von den polnischen Staatsbahnen (PKP) übernommen und erhielt die Nummer Tyn 6-3631. Die Maschine wurde später nach Piaseczno, südlich von Warschau, umbeheimatet und bis 1977 auf der 71,2 km langen Strecke nach Nowe Miasto n./Pilica im Vorortverkehr eingesetzt. Die Lok wurde danach von einem belgischen Eisenbahnfreund gekauft und gelangte von dort im Mai 1984 zur Selfkantbahn. Bei der Aufarbeitung wurde versucht, den Ursprungszustand wiederherzustellen. Der Kessel erhielt wieder eine genietete Rauchkammer und das ursprüngliche Führerhaus wurde rekonstruiert. In Erinnerung an ihre alte Heimat erhielt die Lok neben der Betriebsnummer "5c" den Namen "Regenwalde".
Im Oktober 1997 wurden umfangreiche Arbeiten am Kessel der Lok durchgeführt.
Am 16. und 17.Juni 1997 war die Lokomotive 5c zu Gast im Siemens-Prüfzentrum
Wegberg-Wildenrath, anlässlich dessen Eröffnung. Bei Fahrten auf dem Versuchsring
wurde eine Geschwindigkeit von 60 km/h erreicht, wobei die Lokomotive immer noch völlig ruhig lief!
Zwischenzeitlich war sie auch schon zweimal bei den Harzer Schmalspurbahnen (Januar und September 1999) und zum einhundertjährigen Jubiläum der ersten deutschen Museumsbahn (Juni 2000) zu Gast.
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Lok 5 "Regenwalde" auf freier
Strecke zwischen Schierwaldenrath & Birgden
Foto: Markus Kaiser |
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Dampfloks 19, 20 "Haspe" und 21 "Hagen"
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Neben den schmalspurigen Kleinbahnen gab es eine große Anzahl schmalspuriger Werks- und Industriebahnen. Für diese Betriebe entwickelten einige Lokomotivfabriken nach dem Baukastensystem Typenreihen für Lokomotiven verschiedener Spurweiten und Leistungsklassen. Die Lokomotivfabrik Jung in Jungenthal / Sieg besaß ein solches Programm schon in den Zwanzigerjahren. Diese Maschinen der "Standardkollektion" konnten nach Katalog bestellt werden. Während des 2. Weltkrieges durften nur noch Lokomotiven eines Standardprogramms, die Kriegsdampflokomotiven (KDL), von Lokomotivfabriken im deutschen Machtbereich hergestellt werden.
Aus dem Typ KDL 10 dieses Programms abgeleitet, lieferte Jung 1956 drei Maschinen an die 900 mm-Werksbahn der Klöcknerhütte in Hagen-Haspe. Die robuste Bauart der Dampflokomotiven 19, 20 und 21 bewährte sich auch im harten Betriebseinsatz bei der Hasper Hütte. Im Frühjahr 1970
entschloss sich die IHS, die gerade abgestellte Lok 19 zu erwerben. Nach Umbau auf 1000mm Spurweite wurde die Lok ab dem 10.7.1971 auf der Selfkantbahn eingesetzt.
Dieser Weg war nicht ohne Beispiel, denn auch die Mittelbadische und die Oberrheinische Eisenbahn ergriffen nach dem Krieg die günstige Gelegenheit, ihren Fahrzeugpark aufzufrischen und kauften bei Krauss-Maffei bereits werksseitig für 1000 mm Spurweite vorgesehene Maschinen des Typs KDL 10. Hier bewährten sich die Maschinen auch im Streckendienst.
Im Zuge der Stillegung der Hasper Hütte 1972 kaufte die IHS auch noch die beiden freiwerdenden Schwestermaschinen 20 und 21. Ihre Namen erhielten die Lokomotiven erst bei der Selfkantbahn: 1980 wurde die Lok 20 auf den Namen "Haspe", 1986 die Lok 21 auf den Namen "Hagen" getauft. Die politische Wende in der ehemaligen "DDR" 1989 machte es dann möglich,
dass Lok 20 im Jahr 1991 als eine der ersten Museumsdampflokomotiven in der Werkstätte des ehemaligen "VEB Mansfeld-Kombinats Wilhelm Pieck" des Mansfelder Bergbaureviers eine Hauptuntersuchung erhielt. Lok 19 ist seit 1976 abgestellt, Lok 21 befindet sich zur Zeit in Aufarbeitung.
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Lok 20 "Haspe" auf dem
Bahnbetriebsgelände in Schierwaldenrath
Foto: Michael Jungen |
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Dampflokomotive MEG 46
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Eine der ausgefallensten und wohl wertvollsten noch existierenden Schmalspurdampflokomotiven deutscher Kleinbahnen hat eine neue Bleibe gefunden: die Lokomotive 46 der Mittelbadischen Eisenbahn-Gesellschaft
(MEG). Da der bisherige Eigentümer, die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte ihre Schmalspursammlung aufgelöst hat, wurde die Lokomotive der Selfkantbahn zum Kauf angeboten, weil sie bei uns in idealer Weise die Sammlung vervollständigt. Zur Erinnerung: die Selfkantbahn ist im Besitz eines vollständigen Vier-Wagen-Zuges der
MEG, von dem der vierte Wagen erst 1996 überraschend aufgetaucht ist und von uns erworben werden konnte.
Die Selfkantbahn ist mit dem Kauf der Lokomotive in der Lage, eines Tages eine komplette stilreine MEG-Garnitur auf die Gleise zu schicken, ergänzt von den ebenfalls vorhandenen Triebwagen der
MEG.
Darüber hinaus stellt die Lokomotive mit ihrem in Deutschland ungewöhnlichen Innentriebwerk und noch einigen anderen konstruktiven Besonderheiten auch einen hohen musealen Wert in technischer Hinsicht dar. An dieser Stelle sei allen Spendern gedankt, die diesen Kauf erst ermöglicht haben.
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Lokomotive MEG 46 in der Wagenhalle der Selfkantbahn, Februar 2004
Foto: Markus Kaiser |
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Diesellokomotive V 8
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In der Mansfelder Mulde, zwischen Harz und Halle/S. gelegen, wurden seit jeher ausgedehnte Kupferschiefervorkommen abgebaut. Bis zur politischen Wende in der ehemaligen DDR in den Jahren 1989/90 existierten in diesem Gebiet mehrere umfangreiche Werkbahnnetze in den Spurweiten 750 mm und 1000mm. Das Erstere verband seit Ende des 19. Jahrhunderts die diversen Werke und Gruben untereinander, zuletzt jedoch nur noch die August-Bebel-Hütte in Helbra mit der Kupfersilberhütte in Hettstedt; ein Teil der Strecke ist heute Museumsbahn. Die zugehörige Bahnwerkstätte des "VEB Mansfeld-Kombinats Wilhelm Pieck" wird heute als Lokomotivwerkstätte u.a. für Museumsbahnen betrieben. Innerhalb des ausgedehnten Geländes der August-Bebel-Hütte wurde der Verkehr auf Meterspur mit Diesellokomotiven durchgeführt. Nach Stillegung der Hütte in Helbra wurden 1992 sämtliche 12 Meterspur-Diesellokomotiven, darunter sechs Stück aus rumänischer Produktion, verkauft; die sechs Lokomotiven aus deutscher Fertigung kamen in zwei Exemplaren zur DR (RAW Halle), drei Stück zur Brohltalbahn und Lok V 8 zur Selfkantbahn. Die Lok V 8 gehört zum Standard-Industrieloktyp V 10c, der vom VEB Lokomotivbau "Karl Marx" in Babelsberg für Spurweiten von 600 mm bis 1000 mm etwa Ende der 50er-Jahre entwickelt wurde und in der DDR, aber auch in anderen RGW-Staaten Verbreitung fand. Auch die Deutsche Reichsbahn setzte Maschinen dieses Typs als Baureihe 199.0 ein.
Die Lok wurde 1973 in Babelsberg gebaut und war vermutlich stets in Helbra im Einsatz. Angetrieben wird die Lokomotive von einem luftgekühlten 6-Zylinder-Reihen-Dieselmotor mit 102 PS / 74 kW mittels eines mechanischen Getriebes über Blindwelle und Stangen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 24 km/h, das Dienstgewicht 16t. Bei der Selfkantbahn kommt die Lokomotive seit Ostern 1996 zum Einsatz.
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Lokomotive V 8 auf dem Betriebsgelände in Schierwaldenrath
Foto: Markus Kaiser |
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Dieseltriebwagen T 13
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Wie viele Kleinbahnen hatte auch die Mittelbadische Eisenbahn-Gesellschaft (MEG) Mitte der dreißiger Jahre begonnen, den personal- und kostenintensiven Personenverkehr mittels Dieseltriebwagen zu beschleunigen und zu rationalisieren. Da die MEG ein recht umfangreiches Netz besaß, wurden zwischen 1934 und 1941 11 Triebwagen verschiedener Abmessungen beschafft.
Darunter befand sich mit den Triebwagen T 1 bis T 8 die wahrscheinlich anzahlstärkste Baureihe für eine Privatbahn in Deutschland, wovon sich der Wagen T 7 bei der Selfkantbahn befindet.
1938 und 1941 beschaffte die MEG die beiden baugleichen vierachsigen Triebwagen T 12 und T 13 von der Waggonfabrik Wismar. Mit einer Leistung von 150 PS stellen sie eine Weiterentwicklung des Typs "Frankfurt" dar (siehe auch VT 100). 1945 requirierte die Compagnie des Tramways Strasbourgeois (CTS) den T 13 und setzte ihn unter der Betriebsnummer CTS 801 auf der elektrifizierten Überlandstrecke Boofzheim - Marckolsheim im Elsaß ein, deren Oberleitung im Krieg beschädigt worden war. Er erhielt dort einen Renault-Motor unbekannter Bauart. 1950 kaufte die MEG den T 13 für 36.230,--DM zurück und setzte ihn sofort wieder im Personenverkehr ein. 1953 wurde der Renault- durch einen MAN-Motor ersetzt.
Nach Einstellung des Personenverkehrs wurde der T 12 nach Juist veräußert, der T 13 fand fortan als Schlepptriebwagen vor Rollwagenzügen Verwendung, wie es bei vielen Schmalspurbahnen in dieser Zeit üblich war. Der zum Schlepptriebwagen umgebaute VT 100 der Geilenkirchener Kreisbahn ist ebenfalls noch bei der Selfkantbahn erhalten. Nach teilweiser Umspurung der MEG-Reststrecke auf Normalspur wurde der T 13 entbehrlich und am 24.4.1973 in Schwarzach abgestellt. Die IHS erwarb ihn und überführte ihn 1975 zur Selfkantbahn. Seit dem 21.3.1976 ist er hier, von notwendigen Untersuchungen abgesehen, im Einsatz.
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Personenwagen 45,46,54 und 56
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In den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts entstand im damals deutschen Elsaß und der mittelbadischen Rheinebene ein zusammenhängendes Meterspurnetz von mehr als 400 km Länge, das zum größten Teil von der Straßburger Straßenbahn (SSB) betrieben wurde. Nach 1919 verblieben nur die rechtsrheinischen Strecken auf deutschem Gebiet und wurden von der 1923 neugegründeten Mittelbadischen Eisenbahn-Gesellschaft
(MEG) weiterbetrieben.
Die SSB beschaffte in den Jahren 1909 und 1914 für die Überlandstrecken 11 zweiachsige Personenwagen. Während die 1909 gebauten Wagen ein Produkt der Hauptwerkstatt Straßburg der SSB waren, wurden die Wagen des Baujahres 1914 von der Waggonfabrik Rastatt erbaut. Die meisten der Wagen konnten bis in die sechziger Jahre von der MEG eingesetzt werden. Um sie fallweise auch in der kalten Jahreszeit zusammen mit den seit den dreißiger Jahren zahlreich vorhandenen Triebwagen einsetzen zu können, wurde eine Sitzbank entfernt und durch einen Kohleofen ersetzt.
Für ihren im Aufbau begriffenen Museumsbetrieb erwarb die IHS im Jahre 1970 die zuletzt noch vorhandenen Wagen 45, 54 und 56 als ihre ersten Personenfahrzeuge. Von kurzen Unterbrechungen abgesehen, befinden sie sich seither hier im Einsatz.
1996 wurde der IHS ein weiterer Wagen der Serie 44 - 47, die Nummer 46, von einem Privatmann in Baden geschenkt, bei dem dieser Wagenkasten seit Mitte der 60er Jahre als Schuppen gedient hatte. Dort war er von IHS-Mitarbeitern entdeckt worden und befindet sich seit Oktober 1996 in Schierwaldenrath. Die Inneneinrichtung befindet sich noch weitgehend im Originalzustand.
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Gedeckter Güterwagen 521
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Zu den sicher weniger bekannten Kleinbahnen in Nordrhein-Westfalen gehörte die schon sehr früh verschwundene Kleinbahn Haspe - Voerde - Breckerfeld GmbH in der Nähe von Hagen. Die 18 Kilometer lange Strecke
erschloss seit 1907 das südwestlich der Industriestadt gelegene Hasperbachtal mit der dort ansässigen stahlverarbeitenden Industrie. Die schwachen Verkehrsleistungen führten 1926 zu ihrem Zusammenschluß mit der Hagener Straßenbahn, die die Strecke in das Straßenbahnnetz integrierte. Die meisten Kleinbahnfahrzeuge wurden in den Fünfzigerjahren mit der Einstellung des Güterverkehrs verkauft. 1963 wurde schließlich der Betrieb auf dieser Strecke eingestellt.
Zur Erstausstattung der Bahn von 1907 gehörte auch der vierachsige gedeckte Güterwagen mit der Nummer 161. Gebaut wurde der Wagen mit der Fabriknummer 131 von der Siegener Waggonfabrik Carl Weiß, welche noch heute als Bestandteil der Firma ADtranz, Werk Netphen besteht.
Der Güterwagen wurde 1956 an die Euskirchener Kreisbahn verkauft. Dort überlebte er das Ende dieser Kleinbahn als Lagerschuppen auf dem Gelände der Zuckerfabrik in Zülpich, von wo er 1989 auf dem Umweg über das Berufsbildungszentrum Euskirchen zur Selfkantbahn kam.
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Die Handhebeldraisine der Selfkantbahn
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1980 konnte die Selfkantbahn von der Teutoburger Wald-Eisenbahn (TWE) eine Handhebeldraisine, seit jeher das Bahnmeisterfahrzeug schlechthin, übernehmen und auf Meterspur umspuren.
Jedoch die Freude darüber währte nicht lange, denn eben diese Handhebeldraisine ist seit Mai 1993
verschwunden!
Sie ist offenbar nachts aus ihrem Stellplatz im Bahnhofsbereich in Schierwaldenrath von Unbekannten entwendet worden, und seither fehlt von ihr jede Spur. Daher auch an dieser Stelle der Aufruf an alle ehrlichen Eisenbahnfreunde, es bitte unverzüglich bei der Selfkantbahn zu melden, falls irgendwo dieses Fahrzeug (siehe Foto) auftauchen sollte.
Damit bleibt uns zur Zeit nur noch die ebenfalls abgebildete Motordraisine, die ursprünglich von der Brohltalbahn stammt.
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Unsere Draisinen
Foto: Roland Molz |
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Güterverkehr bei der Museumsbahn
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Das Ziel der Selfkantbahn ist die Darstellung des Betriebes einer "normalen" Eisenbahn einer bestimmten Zeitepoche, etwa zum Ende der Blütezeit der Kleinbahnen in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts, mit normalen, d.h. damals üblichen Fahrzeugen, zeitgenössischen Attributen und
eisenbahnmäßig handelndem Personal. Als ein lebendiges Geschichtsbuch soll auch den jüngeren Zeitgenossen ein authentischer Einblick in das Transportwesen vor der Massenmotorisierung gegeben werden. Aus diesem Grunde gibt es auch bei der Selfkantbahn zu speziellen Anlässen Güterverkehr in reinen Güterzügen. Schließlich war die Hauptaufgabe der GKB im Güterverkehr die An- und Abfuhr von landwirtschaftlichen Produkten, da es nur wenige Industrieansiedlungen entlang der Strecke gab.
Glücklicherweise konnte die Selfkantbahn auch komplette Zugstämme ehemaliger Kleinbahnen erwerben. So können heute im Selfkant auch "stilreine" Zuggarnituren verkehren, wie sie vor einigen Jahrzehnten im Rheinland, in Baden oder auf Sylt fuhren.
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Güterzug bei einem Zwischenhalt auf dem
Ausweichgleis im Bahnhof Birgden
Foto: Markus Kaiser |
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TIPP
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Wenn Sie mehr über unsere Fahrzeuge, ihre Herkunftsbahnen und Hersteller sowie die Geschichte der Geilenkirchener Kreisbahn und der Selfkantbahn wissen wollen, dann sei Ihnen ein Besuch des Kleinbahnmuseums SELFKANTBAHN
empfohlen.
Bei speziellen Anfragen bezüglich der Fahrzeuge der Selfkantbahn, senden Sie bitte eine
E-Mail an Martin
Kilb!
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