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Umbau Bahnhof Gillrath - Arbeiten 2014

6. Dezember 2014 - Nikolausbahnsteig in Betrieb

Am Nikolaustag war Zeit zwischen den Zügen den Bahnhof Gillrath zu besichtigen. Im Endspurt in der Woche vor dem 1. Advent wurde Folgendes noch fertiggestellt:
Die Bahnsteigskante ist jetzt bis zur Straße durchgezogen (Bild 1). Auch der Plattenbelag reicht bis zur Straße und ermöglicht einen barrierefreien Zugang.
Ursprünglich war mal angedacht den Packwgen 51 als mobilen Glühwein- und Kakaoverkaufsstand auf das Ausziehgleis vor dem Bahnhofsgebäude zu stellen. Es zeigte sich aber dass es wesentliche gemütlicher wirkt den Wagen zwischen Bahnhofgebäude und Weiche 1 zu stellen (Bild 2). Durch den Plattenbelag haben die Tische vor dem Wagen einen festen Stand.
An den Weichen 1 und 3 ist die Bahnsteigskante provisorisch angeschüttet worden (Bild 3 und 4). Im nächsten Jahr werden wir hier das Abstellgleis anschließen und die finale Kante setzen.
Nach zweieinhalb Jahren endet hiermit die Berichterstattung über den Bahnhof Gillrath. Über den weiteren Fortschritt werden wir - gemischt mit anderen Neuigkeiten - in einer neuer Rubrik "Museums-Tagebuch" berichten.

 

22. November 2014 - Endspurt vor Nikolaus

Ein Wochenende vor den Nikolausfahrten: Das letzte Joch ist angelascht. Ein Fluchtschnur für die Bahnsteigskante ist gespannt und die Pflasterer bereiten das Verlegen der Gehwegsplatten vor. Hinter dem Bahnhofsgebäude sind die eingegrabenen Mastfüße zu erkennen (Bild 1). Wenig später fährt der Bauzug aus Schierwaldenrath in die Umfahrung ein. Gut ist auf Bild 2 zu erkennen daß in diesem Bereich das Gleis noch nicht gestopft ist. 
Keine 2 Stunden später: Die ersten Masten sind bereits gesetzt! Das Gleis der Umfahrung ist gehoben und wird gestopft (Bild 3). Das eingespielte Mast-Aufbau-Team beim 8. Holzmast: Am Mast wird eine Lampe angeschraubt und das Kabel festgenaget (Bild 4). Mastfuß und Mast werden unten über eine lange durchgesteckte Schraube verbunden. Um dieses Gelenk herum wird der Mast aufgerichtet (Bild 5). Geschafft (Bild 6)! Der Mast steht und wird über eine zweite Schraube gesichert und am Erdkabel angeschlossen. Im Frühjahr werden die aktuell montierten Strahler noch durch historische Auslegerleuchten ersetzt. In den nächsten 6 Tagen muss noch die Bahnsteigskante gesetzt, der Bahnsteigsbelag verteilt und abgewalzt werden. Dann können die Nikolausfahrten beginnen!

18. Oktober 2014 - Gleisbau im "Goldenen Oktober"

Petrus meinte es gut mit uns und am 18. und 19. Oktober konnte die Rotte noch einmal in diesem Jahr bei spätsommerlichen Temperaturen und Sonnenschein arbeiten. Am Samstag haben wir das Gleis zwischen dem Bahnübergang "An der Burg" und der Einfahrtsweiche gehoben, nachgestopft und stellenweise nachgeschottert. Am Sonntag wurden am Gleisende die letzten Meter vom Planum freigeschaufelt und die Schwellen und Schienen für das letzte Joch ausgelegt. Wenn das Wetter mitspielt werden die Woche über noch die beiden Schienen passend abgeschnitten und festgeschraubt.



13. September 2014 - Stopfarbeiten

Nachdem bereits im August der vordere Bereich beider Gleise gestopft wurde haben wir am 13. August den hinteren Teil des Bahnsteiggleises vom Ende der derzeitigen Bahnsteigskante bis zur Spitze der Einfahrtsweiche nivelliert und gestopft. Leider kann im Zugen- und Herzstückbereich unserer Weichen die Stopfmaschine nicht eingesetzt werden. So blieb hier nur das manuelle Stopfen mit dem elektrischen Kraftstopfer. Im Bild ist unser Bauzug am Beginn der Baustelle zu sehen. 
Für den 18. Oktober ist der nächste große Rotteneinsatz geplant. Bis Nikolaus soll die Bahnsteigskante bis zur Einfahrtsweiche verlängert werden und hierzu sind noch Vorarbeiten im Bereichen der Weichen erforderlich. Auch sollen die Masten für die Bahnsteigsbeleuchtung bis zu den Nikolausfahrten aufgestellt und angeschlossen werden. 

19. Juli 2014 - Hitzeschlacht

Für den 19. Juli hatten wir uns zum Stopfen der Weichen in Gillrath verabredet. Leider hatten wir da einen der heißesten Tage im Jahr mit deutlich über 30 Grad ausgewählt was die Besetzung und den Elan der Rotte doch etwas einbremste. Da wir nur zu Dritt waren sind wir statt mit einem Arbeitszug nur mit PKW und Anhänger nach Gillrath gefahren und haben uns auf das Ausrichten und Handstopen der Weiche 2 beschränkt. Zumindest lag ein Teil der Weiche im Schatten. Wie auf dem ersten Bild zu sehen ist halten sich bei uns Betriebsleiter und Bahnmeister bei solchen Arbeiten nicht zurück sondern nehmen selbst Kraftstopfer und Schottergabel in die Hand.
Schottern und Stopfen von Weiche 1 und vom Ausziehgleis sind etwas für einen der nächsten Arbeitseinsätze - bei hoffentlich angenehmeren Temperaturen. 



6. Juli 2014 - Bohren von Laschenlöchern

Heute ist unser Bahnmeister als "1 Mann Rotte" in Gillrath um noch fehlende Laschenlöcher zu bohren. Da er sich schlecht bei der Arbeit selber fotographieren kann gibt als Bild nur einen snapshot aus der Ferne über die Webcam.
In der Arbeitswoche möchten wir die vorhandenen Gleise nachschottern und nachstopfen und diverse Restarbeiten abschließen. Das Abstellgleis wird nach Saisonende angegangen. Ebenso soll Anfang Oktober die restliche Bahnsteigskante gesetzt werden.

18. - 21. April 2014 - Endspurt zu Ostern

An Karfreitag und Ostersamstag haben wir es noch geschafft an den beiden Betriebesweichen 2 und 4 die Stellvorrichtungen inklusive der Hakenverschlüsse anzubauen bzw. instandzusetzen. Hierdurch ist es möglich ab Saisaoneröffnung beiden Weichen regulär (statt mit Brechstange) zu bedienen und die Umfahrung zu nutzen. Auch das Bahnhofsgebäude wurde zur Saisonöffnung geputzt und noch letzte Schilder angebracht. In der Dämmerung wurde am Ostersamstag die Weiche 1 und 2 noch eingeschottert - bei Musik und laufenden Grill da wir abends in Gillrath unsere private "Bahnhofseinweihungs-Party" gefeiert hatten. 

Der Ostersonntag (zu Dritt) und und Ostermontag (unser Bahnmeister als 1-Mann-Rotte) wurde genutzt um gut 25 m Ausziehgleis direkt vor dem Bahnhofsgebäude aufzubauen. Der Abendtriebwagen am Ostermontag konnte dann bis vor das Bahnhofsgebäude vorfahren.



12. April 2014 - "Fummelarbeit" an Weichen 1 und 2

Am 12. April ging die Komplettierung der Weichen 1 und 2 weiter. Speziell angefertige Unterlagsplatte wurde vor durch Feilen und Beflexen angepasst und eingebaut; weitere Unterlagsplatten für Herzstück und Radlenkerbereich wurden aus dem Fundus zusammengesucht. Hinzu kamen Messarbeiten um passende Weichenböcke, Stellstanden und Aufnahmeplatte zu suchen bzw. herzustellen. Außerhalb der geplanten Rottentage waren zunächst nur Martin und Achim vor Ort - im Laufe des Tages wuchs die Rotte auf 5 Mitarbeiter. 

5. & 6. April 2014 - Arbeiten am Bahnsteigsgleis

Am 5. April haben wir gut 90 m vom Bahngsteigsgleis gestopft damit bei Setzen der Bahnsteigskante - was in der nächsten Woche erfolgt - eine eindeutige Bezugshöhe hat. Für die Bahnsteigskante ist schon ein großer Fundamentgraben ausgehoben.
Am 6. April ging es dann mit Kleinarbeiten weiter. An der Weiche 2 wurden noch 2 fehlende Schwellen im Abzweiggleis eingepasst . An der Weiche 1 wurden die Langschwellen im Herzstückbereich in die richtige Lage geschoben nachdem das hierfür benötige Planum augeschachtet worden war. Dies war erst nach dem Abbau der früheren Weiche 1 möglich. Gegen Abend konnten wir noch das Herzstück der Weiche 1festschrauben. Für Bauzüge gibt es jetzt auch wieder eine Umfahrungsmöglichkeit. Allerdings müssen die Weichen noch mit einer Brechstange verstellt werden da die Weichenböcke noch fehlen. 

25. März 2014 - Aufwärmtraining für die Stopfmaschine

Am Dienstag, dem 25. März 2014, konnte unsere Matisa-Stopfmaschine wieder zeigen, was in ihr steckt. Nach den Vorarbeiten vom Wochenende war das Höhenrichten und Stopfen der Bahnhofseinfahrt des Bahnhofs Gillrath vorgesehen, und konnte auch in einem halben Arbeitstag mit kleiner Besetzung durchgeführt werden.



22. März 2014 - Schottern wie die Weltmeister und Grünschnitt

Heute konnten wir die beiden Joche vor und hinter der Weiche 3 einbauen; auch das zukünftige Hauptgleis ist jetzt befahrbar. Mit der eingebauten Weiche sieht die Gleislage fast so aus als wäre es nie anders gewesen. Parallel hierzu wurden an die 150 Tonnen Schotter eingebracht. Auf den Bildern ist bei bereits tiefstehender Sonne der erste Bauzug auf dem neuen Hauptgleis zu sehen. Auf der Rückfahrt sehen wir den Schotterwagen in Aktion.  

Parallel zu den Gleisbauarbeiten fanden im Bereich des neuen Bahnhofgebäudes umfangreiche Grünschnittarbeiten statt. Bis zu einer lichten Höhe von ca. vier Metern haben zwei Kollegen einen Radikalschnitt vorgenommen, damit keine Äste mehr über das zukünftige Bahnhofsgleis hinausragen.



8. März 2014 - Lückenschluss

Am 8. März waren wir mit  14 Mann in großer Rottenbesetztung. Die restlichen Schwellen haben wir festgeschraubt; das anschließende Joch mit einem Bagger seitlch verschoben, die Schienen passen abgschnitten und verlascht und die Lücke im Streckengleis geschlossen. Auch die Weiche 3 konnten wir in die Flucht verschwenken was - dank Baggerhilfe - wesentlich schneller und einfacher ging als gedacht. In der Abdämmerung konnten wir noch 3 Fuhren Schotter ins Gleis fahren. Dankeswerterweise hatte uns unser Mitglied und Nachbar Heinz Davids einen großen Radlader geliehen mit dem das Beladen des Schotterwagens mit jeweils 3 Schaufeln schnell erledigt war.



6. März 2014 - spontaner Gleisbau

Angesichts des schönen Wetters haben Martin und Christoph heute einen spontanen Rottenplan eingelegt und weiter am Streckengleis in Gillrath geschraubt - zum Lückenschluss fehlen jetzt nur noch gut 10 Meter. Beide können im Abendlicht stolz auf das geschaffene Tagewerk sein!



23. Februar 2014 - Aufbau Streckengleis bei Frühlingswetter

Im Laufe des Wochenendes wurde am 22. und 23. Februar das Wetter immer frühlingshafter und wir konnten im Gleisbau gut "Strecke legen". Alle Schwellen sind ausgelegt und gut die Häfte der Stahlschwellen sind festgeschraubt. Bewährt hat sich das Reinigen und Gewinde-Nachschneiden des Kleineisens vor dem Einbau. Während man mit einer Hand die Hammerkopfschraubt von unter durch die Schwelle und das eingelegte Spurplättchen steckt kann man mit den anderen Hand die Klemmplatte auflegen und die Mutter per Hand soweit festziehen bis alles von alleine hält und der Vierkantschaft der Hammerkopfschraube nicht mehr aus dem Spurplättchen gleitet. Die Taktzeit für das Festschrauben einer Schwellen konnten wir so mit zunehmender Übung im Laufe des Wochenende auf gut 2,5 Minuten pro Schwelle halbieren.
Lehrbuchmäßig wird nach dem finalen Festziehen mit dem Schlagschrauber Mutter und Schraube von oben mit Teerfarbe versiegelt. 
Zur Kaffeezeit haben wir am Sonntag den Gleisbau beendet und waren sichtlich (s. letztes Foto) mit Fortschritt zufrieden.



 

8. Februar 2014 - Schienen auslegen für die Bahnhofseinfahrt

Am 8. Februar war das Wetter doch nicht so schlecht wie angekündigt und für ein paar Stunden hörte der Regen mehr oder weniger auf. In kleiner Rottenbesetzung zu Dritt haben wir die Schienen für 3 weitere Joche auslegt, die Schienenenden wo erforderlich beflext und die Schienen provisorisch angelascht. Dank Schienenwend-Eisen und den Schienenumsetzer konnten wir die Schienen - obwohl sie an die 500 kg wiegen - bequem zu Dritt oder zu Zweit bewegen und positionieren. Zum alten Streckengleis fehlt jetzt nur noch eine Lücke von weniger als 10 Metern. 

Ziel für das nächste Rottentreffen am 22. Februar ist der "Lückenschluss" und das Einziehen und Festschrauben der restlichen Stahlschwellen. Bei einer größeren Rottenbesetzung können wir es sogar schaffen, das Gleis bis zur Einfahrtweiche fertig zu bauen und - wenn wirklich alles rundläuft - das Gleis 3 vom neuen Bahnhof befahren und den Packwagen 51 abholen.



18. Januar 2014 - Kranarbeiten

Heute haben wir mit einem großen Autokran die zukünftige Weiche 3 - unsere alte Einfahrtsweiche - auf das neue Planum gehoben. Über die Kranwaage kennen wir jetzt auch das Gewicht der Weiche samt Schwellensatz: 9,6 Tonnen. Der Zungenbereiche der Weiche liegt schon an der richtigen Stelle; der Herzstückbereich muß nach Wegbaggern der Bettung vom alten Gleis im Gegenuhrzeigersinn in die entgültige Lage gedreht werden. 5 Joche vom alten Hauptgleis wurden vom Kran ausgehoben und zur Seite gelegt. Im Bereich des alten Gleises wird später der Bahnsteig liegen. Mit dem lezten Büchsenlicht konnte noch festgehalten werden wie der Packwagen Pw 51 von seinen Standort während der Nikolausfahrten als "Glühweinverkaufswagen" auf das neue Gleis gehoben wurde. Der Pw 51 wird also die Ehre zu Teil, als erstes Fahrzeug die neuen Gleisanlagen befahren zu dürfen.

© Interessengemeinschaft Historischer Schienenverkehr e. V.